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Datum: 24.11.2025

Zusätzliche Fachkräfte an der Klaus-Groth-Schule und Bürgerschule für die Offene Ganztagsbetreuung

Die Kinderschutzbund-Nord gGmbH stellte als Träger der Offenen Ganztagsschulen für die Klaus-Groth-Schule und Bürgerschule einen Antrag bei der Stadt Husum auf zusätzliche Personalstellen. Ziel sei es, Kinder mit besonderem Förderbedarf, etwa bei Verhaltensauffälligkeiten, Erkrankungen oder sozial-emotionalen Entwicklungsverzögerungen, besser unterstützen zu können.

Die Schulen hätten seit mehreren Jahren von einem deutlich steigenden Bedarf an individueller Förderung berichtet, heißt es in dem Antrag. Viele Kinder wären nur eingeschränkt beschulbar und benötigten am Nachmittag intensive Begleitung, etwa bei den Hausaufgaben oder zur Tagesstruktur. Da immer mehr Kinder ganztägig in der Schule seien, reichten die bisherigen Betreuungsschlüssel nicht mehr aus. Auch der schulische Hort stoße an Kapazitätsgrenzen.

Um eine inklusive, verlässliche Betreuung sicherzustellen, sollten nach Auffassung des Trägers zusätzliche Fachkräfte eingestellt werden. Eine 20-Stunden-Stelle für die Bürgerschule sowie eine 30-Stunden-Stelle für die Klaus-Groth-Schule.

Die erwarteten zusätzlichen Personal- und Arbeitgeberkosten würden bei 31.800,80 Euro für die Bürgerschule und 47.701,19 Euro für die Klaus-Groth-Schule pro Jahr liegen.

Der Träger betonte, dass qualifiziertes Personal nicht nur die Lern- und Entwicklungschancen der betroffenen Kinder verbessern, sondern auch das gesamte Schulklima stärken würden.

Das Stadtverordnetenkollegium stimmte dem Antrag ab 2026 während seiner jüngsten Sitzung zu.