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Datum: 30.06.2026

Sanierung Dockkoogspitze: Viel Arbeit hinter den Kulissen

Wer an der Dockkoogspitze vorbeikommt, sieht vor allem Baustellenbetrieb. Was man nicht sieht, sind die vielen Jahre der Planung, zahllose Abstimmungen und besondere Herausforderungen, die das Projekt bisher mit sich brachte

„Von der ersten Idee bis zum Baustart war es ein langer Weg“, blicken Thomas Borowski, Hauke Jensen, Martin Clausen und Michael Hoff vom städtischen Bauamt zurück. Sie und weitere ihrer Kolleginnen und Kollegen haben unzählige Gespräche geführt, Pläne angepasst, Fördermittel eingeworben und immer wieder neue Lösungen finden müssen.

Gerade an einem Ort wie die Dockkoogspitze mussten viele unterschiedliche Interessen zusammengefügt werden. Wie beispielsweise der Küstenschutz, Naturschutz und Tourismus, die Barrierefreiheit sowie technische und wirtschaftliche Anforderungen.

An der Planung und Umsetzung sind zahlreiche Behörden und Institutionen beteiligt. Dazu gehören das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN), die Untere Naturschutzbehörde und das Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland, das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sowie der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH). Auch Umweltschutzverbände wurden in den Planungsprozess eingebunden. Gemeinsam mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) schaffte man letztendlich die Voraussetzungen, damit auch während der Bauzeit 2026 ein sicheres Baden am Dockkoog möglich bleibt.

Dabei blieb auch Kritik nicht aus, denn als einer der beliebtesten Orte Husums weckt die Dockkoogspitze viele Erwartungen und unterschiedliche Meinungen. „Natürlich gab es Gegenwind und kontroverse Diskussionen, das gehört nun einmal bei einem Projekt dieser Größenordnung dazu. Uns war es wichtig, die Interessen möglichst vieler Menschen zu berücksichtigen und gleichzeitig eine gute und vor allen Dingen machbare Lösung für die Zukunft zu schaffen. Letztendlich war es Aufgabe des Stadtverordnetenkollegiums, über die Pläne abzustimmen und einen Beschluss über den Start des Projektes herbeizuführen “, so Thomas Borowski.

Auch während der Bauphase bleibt es anspruchsvoll. Regelmäßige Baubesprechungen, Abstimmungen vor Ort, strenge Umweltauflagen, technische Herausforderungen und vor allen Dingen die Lage direkt an der Nordsee, wo die äußeren Bedingungen nicht immer planbar sind, gehören zum Alltag der am Bau Beteiligten. Die Vorfreude auf das Ergebnis ist dennoch groß und überwiegt, auch dann, wenn „mal wieder irgendetwas dazwischenkommt.“ „Bei einem Projekt wie diesem läuft nicht jeder Schritt exakt nach Plan, Wichtig ist es, flexibel zu bleiben und gemeinsam Lösungen zu finden und genau das passiert hier“, freuen sich Hauke Jensen und Martin Clausen über die gute Zusammenarbeit mit den ausführenden Unternehmen.

„Wir sehen, wie die Planungen Schritt für Schritt Realität werden und das ist für uns alle etwas Besonderes. Die Dockkoogspitze wird moderner, sicherer und fit für die kommenden Jahre. Dafür hat sich dann letztendlich alles gelohnt“, so Michael Hoff. Für ihn sowie seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bauamt ist die Sanierung des Kleinods an der nordfriesischen Westküste deshalb weit mehr als eine gewöhnliche Baumaßnahme. Sie steht für viele Jahre Arbeit hinter den Kulissen und für das gemeinsame Ziel, einer der schönsten Orte Husums nachhaltig weiterzuentwickeln.

„Hinter diesem Projekt liegen rund 15 Jahre Planung, Abstimmungen und Zusammenarbeit. Mein Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben. Nur durch dieses engagierte Miteinander konnte der Start der Bauarbeiten gelingen. Wir gehen mit der Neugestaltung sowohl für Einheimische als auch Urlaubsgäste einen wichtigen Schritt, um Husum als lebenswerte Stadt und als eines der schönsten und beliebtesten Ausflugsziele Schleswig-Holsteins weiter zu stärken“, so Bürgermeister Martin Kindl.