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Datum: 23.01.2026

Land unterstützt Neugestaltung der Dockkoogspitze mit über fünf Millionen Euro

Mit der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von rund 5,1 Millionen Euro hat der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister, Claus Ruhe Madsen, den Startschuss für die umfassende Weiterentwicklung der Dockkoogspitze gegeben. Der Bescheid wurde heute an Husums Bürgermeister, Martin Kindl, vor Ort überreicht.

„Damit kann das Projekt der Badestellen-Modernisierung angepackt werden. Husum ist neben Sankt Peter-Ording eine der wichtigsten Tourismus-Destinationen auf dem nordfriesischen Festland“, sagte Madsen.

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die qualitative Aufwertung eines der beliebtesten Aufenthaltsorte an der Nordseeküste. Geplant ist unter anderem der Bau eines neuen Badestegs mit barrierefreier Rampe, eines Anlegers für die DLRG sowie die Sanierung des bestehenden Deckwerks. Darüber hinaus entstehen in einem weiteren Bauabschnitt neue Wegeführungen, eine zeitgemäß gestaltete Promenade mit Aufenthaltsflächen sowie neu strukturierte Spiel-, Sport- und Liegebereiche. Wirtschaftsminister Madsen lobte insbesondere die aktuelle Weiterentwicklung des Angebots. Mit der zeitgemäßen Anpassung der Spiel-, Sport- und Bewegungslandschaft werde der Standort nachhaltig gestärkt und für unterschiedliche Generationen noch attraktiver gestaltet.

Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt sollen Mitte April 2026 beginnen, der zweite Bauabschnitt und damit die Fertigstellung des Gesamtprojekts folgt 2027.

Bürgermeister Martin Kindl bezeichnete die Förderung als wichtigen Wendepunkt für die Stadtentwicklung: Mit der finanziellen Unterstützung von Land und Bund könne die Dockkoogspitze langfristig neu gedacht und schrittweise zu einem zukunftsfähigen Erholungs- und Begegnungsraum weiterentwickelt werden. Das Projekt schaffe zugleich die Voraussetzung, das Areal nach dem Abriss der Brandruine neu zu ordnen und gestalterisch aufzuwerten.

Husum zählt mit jährlich über 200.000 Übernachtungen und mehr als 1.500 Gästebetten zu den touristischen Schwerpunkten an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Die Neugestaltung der Dockkoogspitze soll diese Stellung weiter festigen und den Standort für Gäste wie Einheimische gleichermaßen attraktiver machen.

Die Förderung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW). Das Land Schleswig-Holstein trägt damit 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf mehr als acht Millionen Euro. Die Mittel sind Teil des Landesprogramms Wirtschaft 2021–2027, in dem Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der GRW sowie Landesmittel gebündelt werden.