Handskulptur in Husum enthüllt - ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Die Handskulptur der Künstlerin Svea Lynn Schaffner wurde feierlich enthüllt und hat nun ihren festen Platz zwischen der Kidderminster-Brücke und der Beruflichen Schule in Husum erhalten. Unter einem orangenen Tuch verborgen, wurde die Skulptur gemeinsam von Bürgermeister Martin Kindl und der Künstlerin selbst enthüllt – ein bewegender und symbolischer Moment im Rahmen des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.
Die Enthüllung ist Teil der weltweiten UN-Women-Kampagne Orange the World, an der sich die Stadt Husum erneut beteiligt. Damit reiht sie sich in die internationalen Bemühungen ein, Gewalt gegen Frauen sichtbar zu machen und ein klares gesellschaftliches Zeichen zu setzen.
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Martin Kindl die Bedeutung des Mahnmals: „Diese Skulptur ist mehr als ein Kunstwerk. Sie ist ein Mahnmal, ein Gesprächsanstoß und ein Symbol unserer Haltung. Eine erhobene Hand, die Schutz, Solidarität und Stärke symbolisiert, spricht für all die Frauen, die Gewalt erfahren haben und unsere Unterstützung brauchen. Sie erinnert uns daran, dass wir als Gesellschaft zusammenhalten, hinschauen, zuhören und handeln müssen.“
Auch Frau Warnecke von der Frauenberatung & Notruf Nordfriesland unterstrich die Botschaft des Kunstwerks: „Die Hand ist ein Zeichen, niemals zu vergessen, dass Gewalt gegen Mädchen und Frauen überall stattfindet.“
Mit der Enthüllung der Skulptur, so Warnecke, „entsteht ein Ort, an dem aus Stille Solidarität wird.“
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Bläsertrio Erweiterbar, ergänzt durch einen literarischen Beitrag von Alina Jacobs.
Die Stadt Husum dankt allen Beteiligten, insbesondere der Frauenberatung & Notruf Nordfriesland sowie den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Kreis, für ihr Engagement. Mit der neuen Handskulptur entsteht ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum – ein Ort, der mahnt, stärkt und zum Gespräch einlädt.
