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Datum: 03.11.2020

Geflügelpest bei Wildvögeln

Wie das Friedrich-Löffler-Institut am 29. Oktober feststellte, sind drei Wildvögel (Großer Brachvogel, Pfeifente, Wanderfalke), die in der Gemarkung Dagebüll tot aufgefunden worden waren, an der Geflügelpest verendet.

»Es ist das hochpathogene H5N8-Virus«, erklärt Kreisveterinär Dr. Dieter Schulze. Damit ist die Geflügelpest nach drei Jahren erneut in Nordfriesland angekommen. Die Geflügelpest tritt zwar vorwiegend bei Vögeln auf, gelegentlich und unter bestimmten Bedingungen wurden aber auch Menschen mit dem Erreger infiziert.

Inzwischen wurden weitere verendete Wildvögel untersucht – ein Wanderfalke und ein Seeadler. »Bei ihnen wurde das H5N5-Virus gefunden. Das ist eine andere Form der gleichen Krankheit, aber sogar noch infektiöser als H5N8«, sagt Dr. Schulze.

Bürgerinnen und Bürger, die tote Vögel finden, werden gebeten, dies beim städtischen Ordnungsamt anzuzeigen. Sie sollten die Tiere nicht anfassen, sondern liegen lassen.

Kontakt: Per Mail an ordnungsamt@husum.de, telefonisch unter 04841-666-310 oder 666-320.

Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat das Veterinäramt unter 04841-67-827 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags bis 13 Uhr erreichbar.

Weitere Informationen bietet die Homepage des Kreises Nordfriesland www.nordfriesland.de.

 

Text: Kreis Nordfriesland/Stadt Husum