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Datum: 19.06.2026

Finanzausschuss lehnt Antrag zum Dockkoog-Shuttle ab

Die Diskussion um das Thema „Dockkoog-Shuttle“ wird in Husum seit längerer Zeit geführt. Sowohl Einheimische als auch Gäste verbinden mit dem Dockkoog Erholung, Erinnerungen sowie Freizeit und deshalb ist es nachvollziehbar, dass die Entscheidung des Finanzausschusses bei einigen Menschen für Enttäuschung sorgt.

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses wurde der Antrag der Bündnis90/Die Grünen zur Wiedereinführung des Dockkoog-Shuttles abgelehnt. Grundlage dafür waren unter anderem die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, denn die Nutzung des Angebots blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Der Wunsch nach einer guten Erreichbarkeit des Dockkoogs wurde dabei nicht infrage gestellt. Allerdings müsse bei jedem zusätzlichen Verkehrsangebot auch betrachtet werden, ob Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stünden. Beim Dockkoog-Shuttle sei dieses nach Prüfung und Einschätzung der Stadtverwaltung nicht der Fall. Für ein Angebot, dass nur von wenigen Fahrgästen genutzt wurde, wären dauerhaft erhebliche öffentliche Mittel nötig.

In dem Antrag wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass das Angebot bekannter, sichtbarer und attraktiver hätte gestaltet werden können. Da es sowohl eine eigene Homepage für den Shuttle gegeben hätte, als auch Flyer, Plakate sowie die Werbung über alle Kanäle der Stadt Husum – Homepage, Pressemitteilungen sowie Instagram und Facebook – sei damit vieles an Maßnahmen durchgeführt worden, so ein Argument aus dem Ausschuss. Zudem sei der Dockkoog mit öffentlichen Verkehrsmitteln voll erschlossen. Taxifahrten seien beispielsweise zu jeder Zeit von jedem Ort der Stadt aus buchbar.

Die aktuelle Entscheidung richte sich nicht gegen den Dockkoog oder gegen den öffentlichen Nahverkehr, sondern beruhe auf der Abwägung, welche Angebote langfristig tragfähig seien und von ausreichend vielen Menschen genutzt würden. Die Stadt werde auch künftig prüfen, wie die Erreichbarkeit verbessert werden könne. Eine Wiederaufnahme des Shuttles werde derzeit jedoch nicht als sinnvoll angesehen.