Barrierefreier Parkplatz am Zingel
„Danke“, sagt Erich Jacobsen, städtischer Beauftragter für Menschen mit Behinderung, als er mitten in einer kleinen Baustelle vor dem Schifffahrtsmuseum am Zingel steht. Dort wird derzeit eine Rampe auf dem Behindertenparkplatz gebaut.
„Unzureichend abgesenkte Bordkanten, bis zu fünf Zentimeter breite Fugen und erhebliche Unebenheiten im Kopfsteinpflaster bildeten für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie für Personen mit Gehhilfen über einen jahrelangen Zeitraum ein Gefährdungspotenzial bei der Straßenquerung“, blickt er zurück. Bisher bestand die Gefahr, dass die kleinen Räder der Geh- und Fahrhilfen leicht in den breiten Fugen steckenbleiben und sogar das Umkippen eines Rollstuhls verursachen konnten.
„Für Nutzerinnen und Nutzer des Behindertenparkplatzes war nach dem Aussteigen aus dem Auto das unmittelbare Erreichen des Bürgersteiges vor dem Schifffahrtsmuseum wegen einer durchgehend hohen Bordsteinkante bisher barrierefrei unmöglich. Und nun wird die Fläche auch mit geeigneten kleinen Steinen gepflastert und eine Rampe zum Bürgersteig gebaut“, freut er sich.
Eine andere Baumaßnahme, für die er sich eingesetzt hatte, ist inzwischen fertiggestellt: Die rollstuhlgerechte Überwegung vom Zingel zum Binnenhafen.
Sein Dank richtet sich an die „Stadtverantwortlichen“, „dieses auch als Ausdruck der guten Zusammenarbeit mit dem städtischen Ordnungsamt und dem Bauamt.“
