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Datum: 20.08.2020

Bürgervorsteher fordert Fairtrade-Steuerungsgruppe heraus

Das „Faire Dinner“ findet statt, nur anders als in den vergangenen zwei Jahren. Zahlreiche Veranstaltungen wurden und werden aufgrund der Corona-Situation abgesagt, doch das gemeinsame Essen soll starten. So hat es die Fairtrade-Steuerungsgruppe entschieden und ist mit den Planungen bereits fertig. Der Name: „Faires Dinner 2.0“.

„Wir rufen alle Freundinnen und Freunde des Fairtrade-Gedankens dazu auf, sich in ihrer eigenen Küche etwas zuzubereiten, dass aus fair gehandelten und regionalen Produkten besteht. Das kann ein Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie ein Abendbrot sein. Vom fertigen Gericht erbitten wir ein Foto, einen Zettel mit den verwendeten Fairtrade-Produkten sowie die Namen der Köchinnen und Köche. Großartig wäre auch, wenn das verwendete Rezept mitgeschickt werden würde“, erklären Angelika Zöllmer-Daniel und Friedemann Magaard, Sprecherin und Sprecher der Steuerungsgruppe, das Projekt.

Das „Faire Dinner 2.0“ ist an eine Stadtwette geknüpft. „Wir wetten, dass uns mindestens hundert Fotos von den fairen Gerichten erreichen, Bürgervorsteher Martin Kindl bezweifelt, dass wir das schaffen und wettet dagegen“, so Friedemann Magaard.

Sollte der Bürgervorsteher die Wette verlieren, wird er ein Faires Dinner für die Mitarbeiterschaft und Gäste der Bahnhofsmission kochen und servieren.

Falls Martin Kindl die Wette gewinnt, werden die Mitglieder der Steuerungsgruppe einen Fairtrade-Text reimen, diesen dann als Rap-Song aufnehmen und im Internet veröffentlichen. „Wir gehen allerdings davon aus, dass wir gewinnen und hoffen auf über hundert Fotos“, so das Duo positiv gestimmt.

Das Foto, die Zutatenliste, der Name (gerne auch abgekürzt) und gegebenenfalls das Rezept senden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bitte bis zum 7. September per Mail an stadtwette@fairtrade-husum.de. Von dort aus wird alles wetterfest weiterverarbeitet. Letztendlich sollen nämlich alle Fotos am 11. September – dem Tag des „Fairen Dinners“ – das Geländer an der Außentreppe der St. Marienkirche zieren. Ebenso ist mit den Einsendungen zu gegebener Zeit eine Ausstellung im Rathaus angedacht.