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Datum: 14.09.2026

Ausstellung »Frauen im geteilten Deutschland« eröffnet - Besuch aus der Partnerstadt


In der Volkshochschule Husum wurde die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ eröffnet. Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beleuchtet auf 20 Plakaten die Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR der 1970er- und 1980er-Jahre und nimmt dabei auch unterschiedliche politische, kulturelle und gesellschaftliche Perspektiven auf die Stellung der Frau in den Blick.

Zur Eröffnung begrüßten VHS-Direktorin Anke Wigger, Ascan Dieffenbach aus dem Programmbereich „Gesellschaft, Demokratie und Wandel“ sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Husum, Britta Rudolph, drei Gäste aus Husums Partnerstadt Heilbad Heiligenstadt. Die Frauen engagieren sich in der Frauenbildungs- und Begegnungsstätte ko-ra-le e. V., die 1991 aus einer bereits zu DDR-Zeiten bestehenden Frauengruppe heraus gegründet wurde.

Neben der Ausstellung selbst standen vor allem die persönlichen Erfahrungen der Gäste im Mittelpunkt. Im anschließenden Austausch ging es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Leben von Frauen in Ost- und Westdeutschland – damals und heute. Dabei wurde auch die Entwicklung der ko-ra-le e. V. und ihre heutige Arbeit vorgestellt. Das Frauenzentrum bietet unter anderem Angebote zu Gesundheit, Familie und Generationen, beruflicher Orientierung sowie gesellschaftlicher und demokratischer Teilhabe.

Die Veranstaltung wurde von der Volkshochschule Husum und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Husum in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein durchgeführt. Unterstützt wurde die Ausstellung unter anderem durch Fördermittel des Landesbeauftragten für politische Bildung und der Sparkassenstiftung.