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Datum: 06.10.2026

Historisches Erbe erneut Ziel von Schmierereien

Erneut ist in Husum ein historischer Ort Ziel von Schmierereien geworden. Nachdem vor kurzem die Ferdinand-Tönnies-Büste im Schlosspark mit Farbe besprüht worden war, haben Unbekannte nun auch die Gruft der Familien Woldsen und Storm am Kloster beschmiert.

Beide Vorfälle sind bei der Polizei zur Anzeige gebracht worden. Die Stadt Husum kümmert sich um die Abwicklung der Schäden und veranlasst die Beseitigung der Schmierereien. Für jeden der beiden Vorfälle entstehen voraussichtlich Kosten von rund 250 Euro, hinzu kommt die Arbeitszeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, die sich um die Organisation und Abwicklung der Schadensfälle kümmern.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass historisches Eigentum mutwillig beschädigt wird und die Allgemeinheit anschließend für die Beseitigung aufkommen muss. Solche Schmierereien sind kein Kavaliersdelikt. Sie verursachen Kosten, zusätzlichen Arbeitsaufwand und beschädigen Orte, die für das historische Erscheinungsbild unserer Stadt von Bedeutung sind“, macht Bürgermeister Martin Kindl seinen Ärger über die beiden Vorfälle Luft.

Die Stadtverwaltung bittet die Husumerinnen und Husumer, aufmerksam zu sein und ihre Augen offenzuhalten. Wer verdächtige Beobachtungen macht oder Hinweise zu den Verursachern geben kann, sollte sich an die Polizei wenden.