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Datum: 25.09.2026

Hauptausschuss setzt Frist für weiteren Schritt beim Destinature Dorf


Das geplante „Destinature Dorf“ in Schobüll war erneut Thema im Hauptausschuss der Stadt Husum. Die Investoren Holger und Eva Danneberg informierten das Gremium über den aktuellen Stand des Vorhabens und stellten sich den Fragen der Ausschussmitglieder.

Das Stadtverordnetenkollegium hatte im Dezember 2025 den Bebauungsplan für das Gelände beschlossen. Damit war eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Umsetzung des Vorhabens geschaffen. Der für die anschließende Bauausführung erforderliche Bauantrag liegt bislang jedoch noch nicht vor. Die konkrete Umsetzung des Projekts konnte daher seit dem Bebauungsplanbeschluss noch nicht weitergeführt werden.

In der Sitzung erläuterten die Investoren die Hintergründe und die Herausforderungen, mit denen sie sich im bisherigen Projektverlauf auseinandergesetzt haben. Die Ausführungen führten zu einer ausführlichen Diskussion im Ausschuss. Mehrere Ausschussmitglieder dankten Holger und Eva Danneberg anschließend für die offene Information und die Bereitschaft, sich den Fragen des Gremiums zu stellen.

Nach Angaben der Investoren ist die Förderung des Projekts durch das Wirtschaftsministerium grundsätzlich zugesagt. Eine schriftliche Bestätigung steht demnach noch aus. Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen hatte sich bereits vor einigen Jahren vor Ort über das Vorhaben informiert und eine einzelbetriebliche Förderung ermöglicht.

Der Hauptausschuss hat nun einen formellen Beschluss gefasst, um den weiteren Projektverlauf zu konkretisieren. Mit Blick auf die vertraglich vereinbarte Eröffnung im Frühjahr 2028 wurde den Investoren eine Frist bis zum Ende des Jahres 2026 für die Einreichung des erforderlichen Bauantrags gesetzt. Der Hauptausschuss hält damit weiterhin an der Umsetzung des Projekts fest und möchte mit dem Beschluss eine zeitnahe Weiterführung des Vorhabens ermöglichen.

Darüber hinaus wurde vereinbart, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit auf dem weiteren Weg bis zur geplanten Eröffnung regelmäßig über den Projektstand zu informieren. So soll für Transparenz gesorgt und möglichen Irritationen und Unsicherheiten begegnet werden.