Bahnhof Husum: Stadt stellt Flächen für die Baustelle bereit
Die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen am Bahnhof stellen sowohl die Deutsche Bahn und die ausführenden Unternehmen, als auch die Stadt vor logistische Herausforderungen. Für Husum ergeben sich besondere Anforderungen im Zusammenhang mit der Baustelleneinrichtung, der Lagerung von Materialien, dem zu erwartenden Baustellenverkehr und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen.
Die Modernisierung des Husumer Bahnhofs umfasst unter anderem die vollständige Sanierung der etwa 1,7 Kilometer langen Bahnsteige. Neben der Pflasterung werden auch die vorhandenen Bahnsteigkanten aus Betonelementen ausgetauscht. Das für die Bauarbeiten benötige Material sowie das anfallende Altmaterial sollen auf zwei Flächen im Stadtgebiet zwischengelagert beziehungsweise bereitgestellt werden. Zum einen auf Harmens Koppel, zum anderen auf einer Fläche im Bereich Rödemishallig.
Die Anlieferung des benötigten Materials soll nach derzeitiger Planung ab Montag, 12. Oktober, beginnen. Der eigentliche Baubeginn ist für Dienstag, 27. Oktober, vorgesehen.
Mit der Anlieferung des Baumaterials und dem Abtransport des ausgebauten Materials wird ein erheblicher zusätzlicher Lieferverkehr verbunden sein. Nach den aktuellen Angaben der ausführenden Baufirma ist von mehr als 200 Lkw-Transporten auszugehen.
Für die Stadt bedeutet dies insbesondere eine zusätzliche Belastung der Straßen Am Bahndamm und Legienstraße, über die die Lagerfläche auf Harmsens Koppel angefahren werden soll.
Um die Auswirkungen auf den laufenden Bahnverkehr möglichst gering zu halten, sollen die Arbeiten überwiegend in den Nachtstunden stattfinden. Damit verbunden sind neben den logistischen Anforderungen auch besondere Rücksichtnahmen auf die Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld des Bahnhofs.
Die Bauarbeiten sollen mit kleineren Unterbrechungen bis Mitte August 2027 andauern.
„Die Modernisierung des Bahnhofs ist ein umfangreiches Vorhaben, das naturgemäß auch Auswirkungen auf das unmittelbare Umfeld und das Stadtgebiet hat. Für uns ist es wichtig, die notwendigen Flächen und Rahmenbedingungen für die Baustelle mit den Anforderungen an Verkehr, Sicherheit und die Nutzung unserer städtischen Flächen in Einklang zu bringen“, so Bürgermeister Martin Kindl.
