Biikefeuer loderte in Schobüll
Im Husumer Ortsteil Schobüll wurde wieder traditionell das Biikefeuer am Weg zur Seebrücke entzündet. Hunderte Menschen versammelten sich, um es direkt am Wattenmeer gemeinsam zu erleben. Die Biike-Rede hielt Husums Bürgervorsteher Robert Koch, der die Bedeutung von Gemeinschaft und gelebter Tradition hervorhob. Er überbrachte zudem Grüße vom Stadtverordnetenkollegium, von Bürgermeister Martin Kindl sowie der gesamten Stadtverwaltung.
In seiner Ansprache würdigte er insbesondere das langjährige Engagement des Nordfriesischen Vereins Schobüll, der das Biikebrennen über viele Jahrzehnte organisiert hatte. Seit diesem Jahr liegt die Verantwortung in den Händen des Ortskulturrings Schobüll und der neu gegründeten Arbeitsgruppe „Biike“, die die Tradition fortführt. Auch Jens Lückermann, Sprecher der Arbeitsgruppe, sprach allen Beteiligten seinen Dank aus.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten zahlreiche Helferinnen und Helfer. Unter anderem der Kommunale Servicebetrieb Husum und die Freiwillige Feuerwehr Husum. Die Jugendfeuerwehr entzündete gemeinsam mit den Kindern der Bornschool, die den Abend mit Liedern und einem Gedicht einläuteten, das Feuer. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.
Das Biikefeuer in Schobüll zeige einmal mehr, wie lebendig Traditionen blieben, wenn "viele gemeinsam anpacken und Verantwortung übernehmen", so Bürgervorsteher Robert Koch.
