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Datum: 05.10.2023

Ü55- 1/2 -Disco: Die Vorfreude ist groß

In Kooperation mit dem Seniorenbeirat Husum und dem Speicher Husum e.V. geht es am Sonnabend, 28. Oktober, in der Hafenstraße musikalisch rund

Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro und Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Die Disc-Jockeys Jochen Gedlich und Axel Ruge, dieses Mal auch mit DJ Karl, haben sich bei der vierten Auflage der Ü55- 1/2-Disco für ein buntes Kaleidoskop an musikalischen Highlights aus den Bereichen Pop, Rock und Soul aus den 60er, 70er und 80er Jahren entschieden.

Carsten Carstensen, Vorsitzender des Seniorenbeirates Husum, ist überzeugt, was sich bewährt hat, muss man fortführen. Auf die Ankündigung, die Disco wieder aufzugreifen, gab es von Anfang an nur positive Rückmeldungen. Und, wenn es nach dem Seniorenbeirat und den DJ’s geht, soll nun gerne wieder eine Regelmäßigkeit eintreten, die durch die Corona-Pandemie ausgebremst worden war.

Wie es zu dem ungewöhnlichen Namen kam, kann Jochen Gedlich schnell erklären. Er sei ein großer Fan des amerikanischen Schauspielers Leslie Nielsen und die Fortsetzungen der Filme „Nackte Kanone“ mit den Zusätzen 2 ½ und 33 1/3 standen Pate.

Für Axel Ruge steht im Vordergrund, die Generation 55 plus wieder zum Tanzen zu bringen. Die Zentrumsnähe des Husumer Speichers ist ideal, da sind sich alle einig. Ceven Jänisch, Geschäftsführer des Speichers: „Generell sind wir kulturell an allem interessiert, was in Husum passiert. Der Durchschnitt der Husumerinnen und Husumer ist auch in einem entsprechenden Alter und in diesem Bereich gibt es nicht so viele derartige Angebote. Letztlich ist es für diejenigen auch eine Erinnerung, die schon vor 30 Jahren bei uns abgetanzt haben.“

Wenn sich die Akteure an die letzten Discos erinnern sollen, kommt sofort: „Wir mussten zeitweise den Zugang sperren, weil das Besucherkontingent ausgereizt war. Und die meisten standen schon um halb sieben vor der Tür und warteten auf Einlass. Gefeiert wurde bestens gelaunt bis gut halb zwei morgens, bevor dann mit den ‚Toten Hosen‘ und ihrem Song ‚Schönen Gruß und auf Wiedersehen‘ der Abschied eingeleitet wurde.“

Ceven Jänisch scherzt zum Abschluss noch: „Trotz härtester Sicherheitskontrollen am Eingang werden wir Nachsicht bei der Alterskontrolle walten lassen. Und ‚Fakebärte‘ gibt es zur Not am Eingang zu kaufen.“

Text: P. Blume