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19.06.2020

Grünes Licht für den Entdeckerraum Rote Pforte

Die Rote Pforte soll Schritt für Schritt umgestaltet werden: Belebte Außengastronomie anstatt Stellplatzflächen für Fahrzeuge. Der Hauptausschuss hat dazu gestern in öffentlicher Sitzung einstimmig grünes Licht gegeben.

Im Rahmen der Umsetzungsstrategie Husum-Tourismus 2025 (UHT) gibt es verschiedene Projekte, die die Attraktivität der Storm-Stadt für Einheimische und Urlaubsgäste steigern sollen. Der „Entdeckerraum Rote Pforte“ ist ein Teilprojekt der UHT. Was es damit auf sich hat, wurde während eines Pressegesprächs im Rathaus deutlich. Mit dabei von der Roten Pforte: Heike Lorenzen, Filialleiterin des Naturkostladens Ebbe&Flut und Alexander Müller, Inhaber von Alex Kitchen. Sie beide hatten an einem „gut besuchten Workshop“ zum Thema im Speicher teilgenommen. Was dabei herauskam, waren „interessante Resultate“, fasste Elke Lorenzen zusammen.

Ein Gesprächspunkt sei das Parken gewesen. „Das ist dort auch schon jetzt ohne Gastronomie schwierig“, wie sie täglich beim Blick aus dem Fenster mitbekommen würde. Gutes Beispiel, dass Außengastronomie während der Saison auf Stellplatzflächen wunderbar funktioniere, sei die Hafenstraße. „Es bietet einen Mehrwert von Aufenthaltsqualität“, so Alexander Müller. Seit sechs Jahren ist er mit seinem Betrieb an der Roten Pforte ansässig und liebäugelt schon lange damit, seine Gäste auch im Freien bei gemütlichem Ambiente bedienen zu können. Elke Lorenzen ebenso, denn das Ebbe&Flut-Café befindet sich direkt unterm Dach, im Sommer ist es dort dementsprechend heiß.

„Die Rote Pforte ist mit dem Kopfsteinpflaster, den Bäumen und dem Blick auf die Marienkirche etwas besonderes“, meinte Alex Müller. Sein langfristiger Plan: Über 60 Plätze für die Gastro und weitere Plätze für Passantinnen und Passanten, die ohne Verzehr an dem Ort verweilen möchten. Hochbeete auf Rollen nannte er auch und bezog sich damit auf die Flexibilität, die von ihm gefordert sei, denn donnerstags muss die Rote Pforte während des Wochenmarktes frei sein. Gestartet werde allerdings erst einmal mit „kleiner Lösung“, sagte er.

Bürgermeister Uwe Schmitz freute sich über den Ideenreichtum. „Ich bin dankbar, dass es mit hohem Anspruch losgeht.“ Zum Thema Parken sagte er: „In Husum sind dafür genügend freie und gebührenpflichtige Möglichkeiten vorhanden.“ 20 Parkplätze würden an der Roten Pforte durch das Projekt während der Saison wegfallen, später weitere Parkplätze anders angeordnet und E-Ladestationen installiert.

„Wir beginnen jetzt mit einer Testphase“, machte er deutlich. Bauliche Eingriffe werde es währenddessen nicht geben, Eingriffe in den Verkehr nur auf das nötigste Maß beschränkt. „Für diesen ersten kleinen Schritt sind wir guter Dinge und vielleicht macht die Rote Pforte Schule für die Umgestaltung weiterer Teilbereiche“, so der Bürgermeister.

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