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18.01.2019

Monatliche Sprechstunde im Rathaus für Menschen mit Behinderung

Erich Jacobsen bietet als Beauftragter für Menschen mit Behinderung eine monatliche Sprechstunde im Rathaus an.

© Pressestelle Stadt Husum

Jeden ersten Montag im Monat wird sich Erich Jacobsen von 9 bis 12 Uhr die Zeit nehmen, um mit Menschen mit Behinderung ins Gespräch zu kommen. Zu finden ist er im Raum 025 des Rathauses am Zingel 10.

Erich Jacobsen ist der neue Beauftragte für Menschen mit Behinderung in Husum. Er löste Hans Böttcher ab, der es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht hatte, die Bedürfnisse von Behinderten vor Ort im Rahmen seines Ehrenamtes aufzuzeigen, gegenüber der Politik und Verwaltung zu verdeutlichen sowie Veranstaltungen zum Thema in der Storm-Stadt durchzuführen.

Auch für Erich Jacobsen liegt der Schwerpunkt nun darin, Barrieren zu vermeiden und abzubauen, damit Menschen mit Behinderung selbständig und ohne Hilfe am öffentlichen Leben in Husum teilnehmen können. „Ich werde natürlich auch mit ihren Vereinen, Verbänden und Organisationen Kontakt halten“, sagte er.

Während seines Berufslebens hatte er viel mit Menschen zu tun, die vermeintlich schwächer sind, da sie ein Handicap haben - quer durch alle Bereiche von Problemen, gesellschaftliche Schichten und Altersgruppen. Der inzwischen 63-Jährige setzt sich gerne für sie ein und hat in diesem Bereich so einiges davon in den vergangenen vier Jahrzehnten „mitnehmen dürfen“.

1971 begann seine Laufbahn als Steueranwärter beim Husumer Finanzamt, sieben Jahre später wechselte er zum Kreis Nordfriesland in den Vollstreckungs-Außendienst. „Über 20 Jahre durfte ich mich mit diesem Auftrag den Problemen betroffener Menschen in Nordfriesland widmen. Aus menschlicher Überzeugung habe ich mich dabei auch immer als Sozialarbeiter gesehen“, erzählt er.

1998 wechselte er zum Ordnungsamt des Kreises Nordfriesland und hatte damit Einblicke in  Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Es war die Zeit, als Pflege- und Betreuungsskandale das Land Schleswig-Holstein erschütterten und das Thema „Heimaufsicht“ in den öffentlichen Fokus rückte.

Für Nordfriesland übernahm Erich Jacobsen diese Aufsichtsarbeit und setzte sich fortan für die Belange eben jener Menschen ein, die pflegebedürftig sind und/oder eine Behinderung haben. Seine Meinung war gefragt und so brachte er sich auch in vom Ministerium geführte Arbeitsgruppen auf Landesebene ein. 2015 wechselte er beim Kreis Nordfriesland ins Sozialrecht und übernahm die Hauptsachgebietsleitung der Seniorenhilfe.

Zum Zeitpunkt seiner Pensionierung wurde er im vergangenen Jahr von der Stadtverwaltung Husum gefragt, ob er sich das Ehrenamt des Behindertenbeauftragten vorstellen könne. „Ich habe zugestimmt, denn ich traue mir die Aufgabe zu“, sagt er und auch, dass er ein gutes Netzwerk auf diesem Gebiet hat. Doch nicht nur das: „Das Zusammenspiel der verschiedenen Interessen der Menschen, dessen Vereine und Verbände sowie der Verwaltung und Politik sind mir auch nicht fremd“, schmunzelt er.

Erich Jacobsen möchte - trotz seines umfangreichen Wissens - dazulernen, sich fordern. Was dagegen nicht in Frage kommt, ist für ihn klar definiert: „Ich möchte mich bei der  neuen Aufgabe nicht überfordern.“

Die kommende Sprechstunde für Menschen mit Behinderung findet am Montag, 4. Februar, 9 bis 12 Uhr, statt.

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