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Datum: 14.01.2022

Großkontrolle am ZOB

Für den ÖPNV (Öffentlichen Personen-Nahverkehr) gilt seit dem 24. November vergangenen Jahres die 3G-Pflicht – Fahrgäste müssen per Nachweis geimpft, genesen oder getestet sein. Ebenso wird der Zutritt nur mit einer FFP2- oder medizinischen Maske gewährt.

Im Stadtbusverkehr HusumBus standen seitdem stichprobenartige Kontrollen an, da die Verkehrsunternehmen gesetzlich dazu verpflichtet sind. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer ortsansässigen Sicherheits-Firma führen die Kontrollen regelmäßig durch.

Anfangs lief es gut, die Fahrgäste hielten sich weitestgehend an die Regeln. Wer es nicht tat, erhielt eine freundliche Erinnerung an die bestehenden Gesetze.

Inzwischen hatte sich allerdings eine gewisse Nachlässigkeit bei einigen Passagieren eingeschlichen, wie jüngste Kontrollen zeigten. Für die Stadt Husum Grund genug, um eine groß angelegte Kontrolle am ZOB zu initiieren. Schließlich geht es um den Schutz der Gesundheit der Fahrgäste und Busfahrer.

Diese Großkontrolle fand gestern vom Ordnungsamt und der Sicherheits-Firma für mehrere Stunden statt. Ergebnis: Nur vereinzelt hatten Fahrgäste keinen 3G-Nachweis dabei und erhielten deshalb eine mündliche Verwarnung ohne Bußgeld. Die Aktion an sich wurde – bis auf wenige Ausnahmen – von allen Beteiligten positiv aufgenommen.

Bei allen, die sich an die 3G-Regeln halten, bedankt sich die Stadt für ihr Verständnis und Verantwortungsbewusstsein sowie dafür, dass sie freundlich auf die Kontrollen reagierten und ohne große Diskussionen ihre Nachweise vorzeigten.

Aufgrund der erheblich gestiegenen Inzidenzzahlen in Nordfriesland wird es auch in Zukunft zu Kontrollen im Stadtbusverkehr kommen.

Stadtverwaltung und Autokraft appellieren deshalb an alle Fahrgäste, den gesetzlichen Regeln nachzukommen. Wer es nicht macht, darf zukünftig nicht mehr im HusumBus mitfahren. Wer während der Fahrt zum wiederholten Mal nichts nachweisen kann und sich damit vorsätzlich verhält, wird mit einem Verwarngeld rechnen müssen.