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12.07.2016

Von Reinigungspflichten und Gartenabfällen

Reinigungspflicht und Gartenabfälle
Die Reinigungspflicht der Stadt Husum gilt auch für Geh- und Radfahrwege, die an das eigene Grundstück grenzen.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommerzeit ist Gartenzeit und die hört nicht an der eigenen Grundstücksgrenze auf. So sieht es jedenfalls ein Paragraph der Straßenreinigungssatzung der Stadt Husum vor. Alljährlich informiert das Ordnungsamt über die Inhalte und bittet die Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich an die Satzung zu halten.

Mitmachen ist ganz einfach, denn die Reinigungspflicht gilt für Gehwege, begehbare Seitenstreifen, Radfahrwege, Rinnsteine, Gräben sowie Fußgänger- und Parkstreifen, die an das eigene Grundstück grenzen, sei es davor, dahinter oder seitlich.

Sollten Straßen nicht im Straßenverzeichnis aufgeführt sein, gilt die Reinigungspflicht auch für die Hälfte der Fahrbahn, die am eigenen Grundstück grenzt. Darin eingeschlossen sind übrigens auch Straßenzüge ohne Gehweg, wo die Fahrbahnrinnen gereinigt werden sollten.

Was versteht der Paragraph unter Reinigung? Unkraut, Laub, Abfälle, Hundekot oder sonstige Verunreinigungen sind zu entfernen.

Ein Blick nach oben: Hängen Äste von Bäumen oder Büschen herum und reichen in Fahrbahnen hinein, hilft kurzerhand ein Rückschnitt.

Wer die chemische Keule auf öffentlichen Flächen einsetzt, um Unkraut zu vernichten, sollte bedenken, dass es sowohl der Umwelt als auch der eigenen Gesundheit schädigt. Daher ist diese Art der Unkrautentfernung nicht gestattet und sollte schon aus Eigeninteresse nicht in Erwägung gezogen werden.

Nun kann man sich über die vom Gesetzgeber auferlegten Pflichten aufregen oder man lässt es sein und kommt der Aufforderung nach. Das schont vor allen Dingen die Nerven und den Geldbeutel. Wer sich nämlich nicht an den Paragraphen hält, muss mit einem Bußgeld rechnen – so sieht es jedenfalls der Gesetzgeber vor und das Ordnungsamt ist dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass dieser auch eingehalten wird.

Eine Frage, die immer wieder aufkommt ist: „Wohin mit den Gartenabfällen?“

Während einige Mitbürgerinnen und Mitbürger selbst für die Entsorgung aufkommen und die Abfälle aus dem Garten auf dem eigenen Grundstück fachgerecht kompostieren oder zum Kommunalen Servicebetrieb oder öffentlichen Recyclinghöfen der Stadt fahren, machen es sich andere von ihnen leicht und schütten die Abfälle einfach auf öffentliche Flächen.

Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, aber egoistisch.

Dichtgeschüttete Gräben können ihrer Funktion als Be- und Entwässerungseinrichtungen nicht mehr gerecht werden, überschwemmen sogar in manchen Fällen wegen des entstandenen Wasserstaus. An anderen Stellen werden aus öffentlichen Flächen nach willkürlichen Gartenabfallentsorgungen schnell unansehnliche Plätze. Erholungsfaktor demnach gleich Null.

Wer darunter leidet, ist die Allgemeinheit und letztendlich die Steuerzahlerinnen sowie Steuerzahler, denn das Ordnungsamt hat auch in diesem Fall dafür Sorge zu tragen, dass die Abfälle ordnungsgemäß entsorgt werden.

Deshalb der Hinweis: Der Kommunale Servicebetrieb (KSH) ist in der Siemensstraße 21 zu finden und nimmt alle Gartenabfälle an folgenden Terminen in der Zeit von 13.30 bis 18 Uhr gegen Gebühr entgegen: 18. Juli, 1., 15. und 29. August, 12. und 26. September, 10. und 24. Oktober sowie am 14. November.

Der KSH ist unter der Telefonnummer 04841-773061 zu erreichen. Für weitere Informationen zum Thema Reinigungspflicht und Gartenabfälle steht das Ordnungsamt gerne zur Verfügung (Telefonnummer 04841-666-323).

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