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22.09.2016

Seniorenbeirat wird neu gewählt

Seniorenbeirat Neuwahl Ankündigung
Bürgermeister Uwe Schmitz (li.) mit Irene Fröhlich und Dieter Lembrecht vom Seniorenbeirat.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 3. November, 14 bis 18 Uhr, steht turnusgemäß die Wahl des Seniorenbeirates der Stadt Husum an. „Wir sind deshalb auf der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung stellen“, so die derzeitige Vorsitzende, Irene Fröhlich, und ihr Stellvertreter, Dieter Lembrecht.

Aufgrund der neuen Satzung wird es in diesem Jahr erstmals ein anderes Besetzungsverfahren geben als bisher. Wurden vorher über 60-Jährige Husumerinnen und Husumer aus Vereinen, Verbänden sowie Institutionen in den Seniorenbeirat entsandt, sind nun alle Bürgerinnen und Bürger ab bereits erwähnter Altersgrenze aufgerufen, sich zur Wahl zu stellen.

Vier Jahre dauert eine Amtszeit und es werden bis zu 20 Seniorinnen und Senioren gesucht, die dann den Beirat mit Leben füllen. Aus ihren eigenen Reihen wählen sie einen fünfköpfigen Vorstand und dann können die eigentlichen Aufgaben beginnen, die unabhängig, partei-politisch neutral und konfessionell ungebunden von Statten gehen.

Die Arbeit besteht zusammengefasst daraus, die Interessen und Belange der älteren Menschen wahrzunehmen und eigene Ideen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse für alle Generationen in Husum zu entwickeln.  Alle Generationen? Ja, da es sich beispielsweise beim Thema „Barrierefreiheit“ auch um Menschen jüngeren Alters handelt. Denkt man beispielsweise an zu hohe Bürgersteige, sind nicht nur Menschen mit Handicaps oder Rollatoren von diesen Hürden betroffen, sondern auch Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer sowie Familien mit Kinderwagen.

Außerdem informiert der Beirat zu relevanten Themen, lädt zu Sprechstunden ein, fördert Partnerschaften zwischen den Generationen und vieles mehr. So sind die Mitglieder auch während Stadtverordneten- und Ausschusssitzungen anwesend, finden dort Gehör und können Anträge stellen. Ein Stimmrecht haben sie allerdings nicht.

Bürgermeister Uwe Schmitz freut sich auf zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, genauso wie auf viele Wählerinnen und Wähler. „Der Beirat sorgt dafür, dass die Seniorinnen und Senioren in der Politik und Gesellschaft Berücksichtigung finden. Wir haben einen guten Draht zueinander und das ist sehr wichtig für eine gute Zusammenarbeit“, sagte er.

Jüngst informierten die Mitglieder während eines erstmaligen „Husumer Senioren-Nachmittages“ im Freizeithaus des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerks (TSBW) über ihre Aktivitäten und die anstehende Wahl im November. Sie begrüßten dabei 80 Seniorinnen und Senioren – die Freude über die sehr gute Resonanz war dementsprechend groß. Kaffee, Kuchen, Klönschnack und Musik vom Husumer Posaunenchor rundeten die gelungene Veranstaltung ab. „Unser Ansinnen ist es, viele Menschen anzusprechen, damit sie sich zur Wahl stellen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen“, so Dieter Lembrecht.

Seniorenbeirat TSBW
Der Seniorenbeirat der Stadt Husum hatte erstmalig zum „Senioren-Nachmittag“ eingeladen und freute sich über die große Resonanz.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 19. Oktober findet laut Statuten die alljährliche Seniorenversammlung statt und auch dort wird es nochmals hinreichende Informationen zum Wahlverfahren geben. Der Ort und die Uhrzeit der Veranstaltung werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Den Seniorenbeirat der Stadt Husum gibt es seit 1991. Die Satzung ist im Internet unter www.husum.de einsehbar (Rathaus & Politik, Satzungen/Ortsrecht, Soziales, Satzung der Stadt Husum über die Bildung eines Seniorenbeirates).

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