Hilfsnavigation

Schriftzug Stadt Husum
22.11.2016

Informationen zur Geflügelpest

Geflügelpest
Die neuen Biosicherheitsmaßnahmen vom Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein gelten auch für Geflügelhobbyhaltungen.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie das Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein mitteilt, gelten seit dem 17. November aufgrund des Ausbruchs von der Geflügelpest strenge Anforderungen für alle Geflügelhaltungen.

Die sogenannten neuen Biosicherheitsmaßnahmen betreffen auch Kleinbetriebe mit bis zu 1000 Stück Geflügel, das heißt auch Geflügelhobbyhaltungen.

Was bedeutet das? Wer Geflügelställe betritt, muss gesonderte Schutzkleidung inklusive Schuhwerk tragen. Transportmittel wie Viehtransporter, Anhänger oder Käfige sind nach jeder Verwendung unmittelbar zu reinigen und zu desinfizieren. Große wie kleine Geflügelhaltungen müssen vor den Eingängen zu den Stallungen Desinfektionsmatten oder -wannen zur Schuhdesinfektion einrichten, Personen müssen unmittelbar vor Betreten des Stalls Hände waschen und desinfizieren, Hunde und Katzen sind von den Stallungen fernzuhalten.

Alle Maßnahmen dienen der Verhinderung des Eintrages des Geflügelpestvirus. Die notwendigen Desinfektionsmittel können unter anderem im Landhandel oder über praktizierende Tierärzte, Desinfektionsmittelwannen in den Baumärkten erworben werden.

Insgesamt ist in Schleswig-Holstein in bislang sieben Kreisen der Geflügelpest-Erreger nachgewiesen worden (Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen, Plön, Segeberg, Herzogtum Lauenburg, Lübeck). In Deutschland sind zudem die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen betroffen (Stand 19. November).

Weitere Untersuchungen und Analysen von Proben laufen derzeit intensiv. Dazu gehören auch die epidemiologischen Ermittlungen des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) – dem nationalen Referenzlabor für aviäre Influenza –, zur Verbreitung des Virus und den möglichen Eintragswegen in Hausgeflügelbestände. Dabei werden alle Infektionswege – über Futter, Lieferketten, äußere Einflüsse und vieles mehr – untersucht.

Was tun beim Fund toter Vögel? Auf keinen Fall anfassen! Bitte melden Sie den Fund von Möwen, Gänsen, Enten und Hühnern umgehend beim Ordnungsamt der Stadt Husum. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Bauhof sammeln den Fund dann in entsprechender Schutzkleidung ein. Telefon Ordnungsamt Husum: 04841-666-310 sowie 0172-3735080. Der Leiter des Ordnungsamtes, Malte Hansen, ist unter der Handynummer auch außerhalb der normalen Dienstzeit sowie am Wochenende telefonisch erreichbar.

Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung und Geflügelhobbyhaltungen:  http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gefluegelpest/Downloads/hinweise_kleinbetriebe.pdf?__blob=publicationFile&v=4 

Weitere Informationen: Bürgertelefon des Kreises Nordfriesland unter der Telefonnummer 04841-67-826 (9 bis 17 Uhr) sowie Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein unter der Telefonnummer 0431-1606666 (9 bis 17 Uhr).

Mehr zum Thema Geflügelpest finden Sie auf den Seiten der Landesregierung unter: www.schleswig-holstein.de/gefluegelpest sowie beim Friedrich-Löffler-Institut (FLI) unter: www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/klassische-gefluegelpest

Schnell gefunden