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17.08.2015

Stadt Husum sucht dringend Wohnungen für Flüchtlinge

Der Flüchtlingsstrom nach Deutschland reißt nicht ab. Die Stadt Husum nimmt viele der Flüchtlinge auf, die derzeit in Schleswig-Holstein ankommen. Seit Juli sind die Zuweisungszahlen drastisch angestiegen. Wöchentlich muss das Ordnungsamt zurzeit zwischen fünf und sieben Flüchtlinge unterbringen – so viele waren es vor einem Jahr noch nicht einmal in einem Monat. Doch mit der Unterbringung der Flüchtlinge stößt die Stadt nun an ihre Grenzen. 

„Alle Wohnungen, Zimmer und Häuser, die wir angemietet haben, sind voll. Wir leben im Moment sprichwörtlich von der Hand in den Mund und weichen als Übergangslösung sogar schon auf freie Ferienwohnungen aus“, erklärt Michael Hepper vom Ordnungsamt der Stadt Husum. Er kümmert sich zusammen mit seinem Kollegen Matthias Matzke täglich um die ankommenden Flüchtlinge und weist ihnen eine passende Unterkunft zu. 

Die Flüchtlinge – zum Großteil junge, allein reisende Männer – werden von den Erstaufnahmeeinrichtungen wie beispielsweise in Seeth weiter in die Kreise, Städte und Gemeinden gebracht. 90 Flüchtlinge wurden in diesem Jahr bereits in Husum untergebracht. „Bis zum Jahresende rechnen wir noch einmal mit deutlich mehr Flüchtlingen und ehrlich gesagt wissen wir gar nicht, wo wir diese unterbringen sollen. Wir haben derzeit schlichtweg keine bezahlbaren Kapazitäten“, sagt Matthias Matzke.

Die Stadt Husum sucht daher dringend weitere Wohnungen, Zimmer oder gar Häuser. „Auch Privatleute, die beispielweise ein oder zwei Zimmer frei haben, können sich an uns wenden. Wir freuen uns über jede freie Unterkunft, die wir bekommen können“, so Matthias Matzke.

Vermieter, die unterstützen möchten, können sich an das Ordnungsamt der Stadt Husum wenden. Die Mitarbeiter sind telefonisch unter 04841-666-324 oder 04841-666-321 zu erreichen.

„Wir bekommen oft auch Anfragen, ob wir Möbelspenden annehmen. In diesem Fall würde ich gerne an die Neue Arbeit Nord in Bredstedt verweisen, mit der wir eng zusammenarbeiten, wenn es darum geht, Wohnungen für Flüchtlinge zu möblieren und einzurichten. Die NAN freut sich immer über Möbelspenden und besonders in dieser Zeit“, erzählt Michael Hepper.

Interessierte erreichen die Neue Arbeit Nord (NAN) in Bredstedt telefonisch unter 04671-9430224. 

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