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04.05.2018

Breitband - Glasfaser in jedes Haus!

Breitbandlücken unter 30 Mbit/s? Bald nicht mehr in Husum. Annähernd 150 städtische Haushalte, die sich in mehreren Randlagen der Stadt, vornehmlich im Ortsteil Schobüll befinden, erhalten in den kommenden 18 Monaten einen Glasfaseranschluss, ohne dafür Baukosten zu zahlen.

Im Fokus stehen dabei Häuser, die sonst aufgrund der hohen Ausbaukosten von Telekommunikationsunternehmen nicht an das Breitbandnetz angeschlossen werden würden. Für die betroffenen Haushalte hat die Stadt nun die Initiative ergriffen, indem sie einen Investitions-Zuschuss gewährt, der zu 75 Prozent aus Mitteln des Landes und Bundes stammt. „Damit stellen wir sicher, dass es keinerlei Lücken in der Breitbandversorgung unter 30 Mbit/s gibt und ausnahmslos alle städtischen Haushalte von der schnellen Datenautobahn profitieren“, so Bürgermeister Uwe Schmitz. Im Rahmen dieser Maßnahme wird auch der touristisch wichtige Dockkoog und der Husumer Außenhafen mit Glasfaseranschlüssen versorgt.

Den Zuschlag für die notwendigen Arbeiten hat nach einer europaweiten Ausschreibung die Telekom erhalten. Nach dem Netzausbau mit FTTH (Fibre to the Home - Glasfaser bis nach Hause) in den Vorwahlbereichen 04846 und 04841, können die Kunden mit Geschwindigkeiten bis zu 1GBit/s im Netz surfen. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass nicht nur Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, sondern auch Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud.

Der Bürgermeister der Stadt Husum, Uwe Schmitz, und die Vertreter der Telekom haben dazu am 02. Mai 2018 einen Vertrag unterschrieben.

„Wir werden jetzt die Kommunikation zu den Kunden starten, die zukünftig in den Genuss der Glasfaseranschlüsse kommen können, um diese rechtzeitig mit den erforderlichen Informationen zu versorgen“, sagt Günter Meier, Leiter Infrastrukturvertrieb Nord bei der Deutschen Telekom. Die Stadt Husum bittet daher die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die Aktion der Telekom aufmerksam zu verfolgen und aktiv zu werden.

v.l. Heiko Rüscher, Regiomanager Infrastrukturvertrieb Nord, Frank Rudolf, Group Headquarters - Public Affairs, Regulation and Federal States, Günter Meier, Leiter Infrastrukturvertrieb Nord (alle Vertreter der Telekom), Katrin Thies(Vertreterin Stadt Husum), Bürgermeister Uwe Schmitz und Dirk Pohlmann(Kämmerer Stadt Husum)

© Pressestelle Stadt Husum

Eine Karte mit den betroffenen Haushalten ist hier veröffentlicht. Nur im Rahmen dieser Aktion, nur die ermittelten Haushalte und nur über die Telekom erhalten die betroffenen Haushalte kostenlos einen Glasfaseranschluss. Ansprechpartner ist allein die Telekom und nicht die Stadt, die lediglich den Ausbau durch einen Investitionszuschuss an die Telekom ermöglicht hat. Die Stadt wird weder Anschlüsse erstellen oder vermitteln, noch irgendwelche Telekommunikationsdienstleistungen anbieten, macht Bürgermeister Uwe Schmitz deutlich.

„Wir danken der Stadt Husum für die gute Zusammenarbeit,“ so Thomas Krieger, Leiter Technik Nord der Deutschen Telekom, und fügt hinzu: „Jetzt wird gegraben. In der Bauphase kann es zu Beeinträchtigungen durch erforderliche Tiefbaumaßnahmen kommen. Wir werden diese aber auf das nötige Maß beschränken.“

Zur Technik und zum Zeitplan

Die Telekom wird nun mit dem Bauen beginnen und rund 50 Kilometer Glasfaser verlegen. Zeitgleich baut das Unternehmen moderne Übertragungstechnik auf, etwa in sieben neuen Glasfaserverteilern am Straßenrand und in der Vermittlungsstelle. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen in das Gesamtnetz der Telekom. In rund 18 Monaten werden die so genannten FTTH-Anschlüsse für die Kunden buchbar sein. Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr.

Gefördert wird der Ausbau vom Land Schleswig-Holstein aus Mitteln des Landesprogramms ländlicher Raum. Der Zuwendungsbescheid des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) gewährt darüber hinaus EU-Fördermittel aus dem ELER-Programm. 50.000 Euro stammen aus den Breitbandfördermitteln des Bundes, der Restbetrag kommt aus dem städtischen Haushalt. Die Fördermittel hatte das Breitbandkompetenzzentrum in Kiel vermittelt, für deren Unterstützung sich Bürgermeister Uwe Schmitz bei dessen Leiter Richard Krause anlässlich der Vertragsunterzeichnung besonders bedankte.

Die Kosten für den Ausbau im übrigen Stadtgebiet übernehmen in den kommenden Jahren die jeweiligen Telekommunikations-Unternehmen ohne öffentliche Fördermittel. Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit hätten die Unternehmen alle Haushalte in den Randlagen, die sich insbesondere im Norden Schobülls befinden, während der kommenden drei Jahre außer Acht lassen müssen – so das Ergebnis einer Abfrage seitens der Stadt.

Der Weg zum neuen Anschluss

Die Grundstücksbesitzerinnen und Grundstücksbesitzer, die von dem Ausbau profitieren, werden in naher Zukunft ein Einladungsschreiben zu einer Bürgerinformationsveranstaltung erhalten, während der über den geplanten Ausbau im Detail informiert wird.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom-Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren unter www.telekom.de/schneller. Darüber hinaus bietet die Telekom eine kostenlose telefonische Beratung für Neukunden unter der Telefonnummer 0800 330 3000 an, für Telekom-Kunden unter der Telefonnummer 0800 330 1000 (kostenfrei) und für Unternehmen unter der Telefonnummer 0800 330 1300.

 

 

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