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Rundgang - Der Hafen

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Segelschiffe am Binnenhafen
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Abendstimmung am Husumer Binnenhafen
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Abendstimmung am Husumer Rathaus


Die Krämerstraße

In der Krämerstraße mit ihren zahlreichen Einzelhandelsgeschäften fallen die gut gepflegten Fassaden aus den verschiedenen Stilepochen des vorigen Jahrhunderts auf, während die Häuser an der Schiffbrücke zum größten Teil einheitlich in den Jahren 1852-53 gebaut wurden. Eine verheerende Feuersbrunst hatte an einem heißen Tag des Jahres 1852 mehrere Straßenzüge zerstört, unter anderem auch die Schiffbrücke. In der Hohlen Gasse blieben jedoch einige der alten Häuser aus dem 18. Jahrhundert erhalten und kennzeichnen noch heute das Straßenbild.

Das neue Rathaus

Geprägt wird das Bild des Husumer Binnenhafens jedoch seit 1989 durch den Neubau des Husumer Rathauses, das an der Stelle der alten Husumer Schiffswerft, für die der Platz zu eng geworden war, errichtet wurde. Mit seinen kompromisslos modernen Formen soll das neue Rathaus durchaus auch an Industriebauten und an die Schiffe erinnern, die an dieser Stelle früher gebaut wurden. Aus diesem Grunde blieb auch die alte Slipanlage, die unter Denkmalschutz steht, erhalten. Im Innern des Gebäudes überrascht die hohe, lichtdurchflutete Halle, die sich mit einem über alle Geschosse reichenden Westfenster zum Hafen öffnet. Die Stahlkonstruktion des Rathausturmes nimmt hafenspezifische Architektur, wie Brücken, Beladeanlagen, Schiffaufbauten, vorweg. Der Fußgänger, der von Süden kommend in die Altstadt will oder diese nach Süden verlässt, geht unter dem Turm hindurch, der so auch ein wenig an ein Tor erinnert. Und tatsächlich stand früher an dieser Stelle eines der Husumer Stadttore, das Zingeltor. Das neue Rathaus wurde von den Hamburger Architekten Patschan und Winking geplant. Schon kurz nach der Fertigstellung erregte es in der Fachwelt Aufsehen und wurde mit Preisen ausgezeichnet.

Wohnbebauung mit Speichercharakter

Weiter nach Westen schließt sich an das Rathaus eine neue Wohnbebauung mit Häusern an, die mit ihrem Speichercharakter einen maritimen Akzent setzen sollen. Eine Klappbrücke führt von der Südseite des Hafens auf die Nordseite mit ihrer charakteristischen Altstadtbebauung. Über diese Klappbrücke in moderner Stahlkonstruktion wird auch eine großzügig angelegte Parkplatzanlage zwischen den neuen Wohnhäusern und der Eisenbahn erschlossen, so dass Husum heute keine Parkplatzprobleme aufweist.

Husums Hafen

Husums Hafen besteht seit dem Ausgang des Mittelalters. Der älteste Teil ist der Binnenhafen; mit ihm reicht die Nordsee fast bis an den Marktplatz. Vor allem im 16. Jahrhundert war Husum eine bedeutende Hafenstadt. Es waren hauptsächlich die Niederländer, die für ihren Handel den kurzen Weg zwischen den Städten Husum und Flensburg als Verbindung zwischen der Nord- und der Ostsee wählten. Gleichzeitig wurde aber damals schon von Husum das Getreide ausgeführt, das auf den fruchtbaren Marschen Nordfrieslands heranwuchs. Ein wichtiger hafengebundener Wirtschaftsfaktor war für die Stadt der Schiffbau, der bereits seit dem 16. Jahrhundert hier betrieben wurde. Zuletzt wurden die Schiffe auf der Südseite des Außenhafens gebaut, dort wo im 17. Jahrhundert eine Befestigungsanlage an der Hafeneinfahrt lag.

Die Hafenstraße

Die Beziehung zum nahen Hafen prägt die Bebauung der westlichen Altstadt. Während die am Wasser gelegene Hafenstraße sich mit ihrer vielfältigen Gastronomie und den alten Lagerhäusern in den letzten Jahren zur beliebten "Wasserfront" entwickelt hat, spielte sich früher ein großer Teil des Hafenlebens in der parallel verlaufenden Wasserreihe ab, wo die Bebauung älter als die an der erst im 19. Jahrhundert angelegten Hafenstraße. Im Husumer Hause Wasserreihe 31 hat der Dichter Theodor Storm viele Jahre gelebt. Heute dient das um 1750 entstandene typische Bürgerhaus als Museum, das dem Dichter und seinem Werk gewidmet ist. Neben dem Inneren des Hauses lädt der Garten zur Besichtigung ein. Die Kleikuhle am westlichen Ende der Wasserreihe stellt den dritten alten Platz Husums dar. Er wird beherrscht von dem großen Gebäude des Zollamtes, einem bemerkenswerten Bau des Klinkerexpressionismus aus den 20er Jahren. Die Eisenbahn-Klappbrücke trennt den Binnenhafen vom Außenhafen und stellt ein Wahrzeichen unserer technischen Zeit dar.

Der Außenhafen

Während der Binnenhafen heute einen eher verträumten Eindruck macht, wird das Bild am Außenhafen vor allem durch die hohen Silos auf beiden Seiten des Hafens und durch die Fischkutterflotte bestimmt.

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